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Ein Tag auf Bali: Tempel und Vulkane

Sidemen Blick zum Mt Agung

Vom lebhaften Ort Kuta im Süden der Insel holen mich der Fahrer und der Reiseleiter für den Tagesausflug ab. Der Weg führt uns zunächst durch die Hauptstadt Denpasar und den morgendlichen Berufsverkehr. Viele Leute aus den Dörfern arbeiten in der Hauptstadt. Tourismus ist die Haupteinnahmequelle der bekanntesten indonesischen Insel.

Allein im Tempel Pura Kehen

Unser Ziel liegt in nördlicher Richtung, aber unterwegs bieten sich einige Besichtigungsstopp an, z.B. der Pura Kehen. Es ist noch recht zeitig, der Tempel menschenleer.

Pura Kehen

Ich genieße es, in Ruhe Fotos der filigranen Statuen aufzunehmen. Sie sind die Tempelwächter und heute festlich geschmückt. Am Samstag findet ein Tempelfest zu Ehren von Saraswati, der hinduistischen Göttin der Wissenschaft, des Lernens und der Künste statt. Im Tempel sind die Menschen aus dem Dorf damit beschäftigt, den Tempel für das Fest zu dekorieren.

Pura Kehen   Pura Kehen

Mit Blick auf Mt. Batur

Mein nächstes Ziel ist der Mt. Batur, ein noch aktiver Vulkan, den man sogar erwandern kann. Aber dafür ist heute keine Zeit. Trotz Nieselregen bestaune ich die Aussicht auf den Berg und den See.

Wenn man – wie bei unserer Rundreise „Glanzlichter Balis: Vulkane, Regenwald und Tempel“ – hier im „Lake View Hotel Kintamani“ übernachtet, kann man diese Aussicht sogar von seinem Zimmer aus genießen.

Kintamani

Vom Ausbruch 1963 sieht man noch heute den Weg der Lava. Am Fuße des Berges gibt es einige Dörfer, die von der Landwirtschaft leben. Der Boden aus Vulkanasche ist besonders fruchtbar. Das Vulkangestein wird auch zum Bau von Wegen und Mauern benutzt.

Der heilige Besakih-Tempel

Die Fahrt führt anschließend durch dichten Wald und über ein paar Serpentinen zum Besakih-Tempel, auch „Muttertempel“ genannt.

Er ist der heiligste Tempel Balis und jeder indonesische Hinduist sollte einmal hier gewesen sein.

Besakih   Besakih

Es handelt sich um eine Ansammlung von vielen kleinen Tempeln auf verschiedenen Ebenen. Einen Teil darf man als Tourist anschauen. Einige Tempel sind jedoch den Gebete der Einheimischen vorbehalten. Vom Besakih aus sieht man eigentlich auch den Mt. Agung, aber der Himmel ist wolkenverhangen und gibt den Blick auf den Berg nicht frei. Trotzdem nehmen mich die Ruhe und der Zauber, die vom heiligen Tempel ausgehen, gefangen.

Mein Geheimtipp: Sidemen

Weitere 45 Minuten Fahrt durch Wald, kleine Dörfer und entlang von Reisfeldern bringen mich nach Sidemen.

Man sagt, in Sidemen sieht es so aus wie in Ubud vor 20 Jahren.

Das Dorf ist umgeben von terrassierten Reisfeldern. Es bietet sich eine grandiose Aussicht auf die umliegenden Hügel bis zum Meer und in die andere Richtung auf den heiligen Mt. Agung, der ca. 20 km entfernt liegt.

Mandy in Sidemen

Auch der Agung ist ein noch aktiver Vulkan. Die Menschen in seiner Umgebung haben sich mit ihm arrangiert, beobachten ihn genau und beten dafür, dass er sich weiterhin ruhig verhält.

Sidemen Landschaft

Ich schaue mir die Hotels „Subak Tabola Villa“, „Suriya Shanti Villa“ und „Wape di Ume Sidemen“ an und werde herzlich willkommen geheißen. Alle drei Hotels sind herrlich in die Landschaft eingebettet und bieten wunderschöne Aussichten auf Reisfelder, den Agung oder einen kleinen Fluss.

Sidemen Subak Tabola Villa

Ein wunderbarer, ruhiger Ort, von dem man den Norden, die Ostküste und die Mitte Balis in kurzer Zeit erkunden oder wo man sich einfach nur ein paar Tage entspannen kann.

Sidemen ist in meinen Augen definitiv noch ein Geheimtipp!

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Mandy Pjede

Reisen ist mein Lebenstraum und so höre ich von Freunden oft „Du bist ja nie da!“. In den vergangenen 10 Jahren bei EAT habe ich einige Abenteuer vor allem in „meinen Ländern“ Myanmar und der Region Indochina erlebt. In besonderer Erinnerung behalte ich z.B. die rutschige Wanderung im Regenwald von Nordlaos, die Ballonfahrt über Bagan oder auch das „Hinter-den-Ohren-Waschen“ der Elefanten im „Elephant Hills“.