Taiwan: Stadt, Land, See (Teil 2)

Romantischer Sonne-Mond-See

Im ersten Teil unserer Taiwan-Reihe haben wir Ihnen die Hauptstadt Taipei vorgestellt. Diese verlassen wir nun und erkunden die Schönheiten der taiwanesischen Insel. Schon die portugiesischen Entdecker verfielen ihrem Zauber und tauften das kleine Stück Land im West-Pazifik Ilha Famosa („Schöne Insel“). Wir stimmen dem voll und ganz zu!

Yehlius imposante Meeresskulpturen

Ganz im Norden der Insel, etwa eine Autostunde nördlich der Hauptstadt Taipei, können Sie unzählige durch Erosionen und andere Naturgewalten geschaffene Felsformationen an der Küste bestaunen. Viele dieser Skulpturen sind entsprechend ihrer Form phantasievoll benannt worden. So gibt es einen Feenschuh, einen Bienenstock und – man mag es kaum glauben – die Büste der ägyptischen Königin Nofretete.

Auf einer Steinbrücke gelangen Sie über ein von Ebbe und Flut ausgewaschenes Becken zu einer schmalen Landspitze, die einen großartigen Ausblick über die Küste bietet, die durch die Felsskulpturen wie eine bizarre Mondlandschaft aussieht.

Die Yehliu Küste gleicht einer Mondlandschaft

Mit unserem Ausflug Die Nordküste Taiwans können Sie sich selbst ein Bild von dem eindrucksvollen Gelände machen.

Die atemberaubende Taroko-Schlucht

Der Taroko-Nationalpark im Osten Taiwans ist der älteste von acht Nationalparks der Insel. Die tiefe und wahrlich spektakuläre Taroko-Schlucht ist das Highlight des Parks, der im vergangenen Jahr rund 6 Millionen Besucher anzog.

Taroko-Nationalpark

Der Liwu-Fluss arbeitete sich im Laufe der Jahrtausende durch Kalk- und Granitberge und hinterließ steil aufragende Felswände, Grotten und Tunnel. Oft sind die Berghänge von einem dünnen Nebelschleier umgeben, an anderen Stellen bahnen sich Wasserfälle ihren Weg in die Tiefe. Beides verleiht der Taroko-Schlucht eine fast mystische Atmosphäre.

Marmorgestein in der Taroko-Schlucht

Als Besucher können Sie die Taroko-Schlucht am besten vom „Tunnel der neun Kurven“ aus erleben. Der fast 2 Kilometer lange Fußgängertunnel schlängelt sich durch die Felsen und bietet eine atemberaubende Aussicht.

Unser Ausflug Taroko-Schlucht bringt Sie von Taipei aus direkt zur berühmten Naturschönheit.

Der romantische Sonne-Mond-See

Das größte Binnengewässer der Insel liegt 762 Meter hoch am Westhang des taiwanesischen Zentralgebirges. Der außergewöhnliche Name geht auf die besondere Form des Sees zurück. Der nördliche Teil hat den Umriss der Sonne, der südliche den eines Halbmondes.

Aufgrund der idyllischen Atmosphäre, der smaragdgrünen Färbung des Wassers und des imposanten Panoramablicks ist der Sonne-Mond-See ein beliebtes Reiseziel, vor allem für Hochzeitsreisende.

Blick vom Wenwu-Tempel am Sonne-Mond-See

Das Klima in dieser Region ist sehr angenehm, dennoch ist die Wassertemperatur niedrig und das Baden weitestgehend verboten. Sie können den Sonne-Mond-See aber auf dem Wasser bei einer Bootsfahrt oder am Ufer bei einer Fahrradtour erkunden. Der daoistische Wenwu-Tempel und die imposante Tze-En-Pagode komplettieren die Sehenswürdigkeiten.

Der Wenwu-Tempel am Sonne-Mond-See

Mit unserer zweitägigen Tour Sonne-Mond-See, Puli & Lukang haben Sie die Möglichkeit, den See zu entdecken und den tollen Blick auf das smaragdgrüne Wasser vom Wenwu-Tempel aus zu genießen.

Das große Alishan-Gebirge

Das Alishan-Gebirge befindet sich in Zentraltaiwan. Am besten erreicht man das Gebirge – entgegen mancher Vermutung – mit dem Zug.

Die Alishan-Bergeisenbahn ist eine der drei letzten, voll funktionsfähigen Hochlandeisenbahnen der Welt. Allein das ist die Reise wert. Aber Achtung: Zeitplanung ist essentiell, da die Bahn nur ein mal am Tag fährt!

Alishan-Gebirge

Vor Ort können Sie die bezaubernden „Schwesternteiche“, die „Drei-Generationen-Bäume“ (ein Baum wächst aus dem anderen heraus), mehrere Tempel sowie weitläufige Teeplantagen bestaunen und im Herbst sogar Teepflückern bei der Ernte des beliebten Wulong Tees zuschauen.

Unsere dreitägige Tour Sonne-Mond-See & Alishan kombiniert beide Naturschönheiten. Im Alishan-Gebirge besuchen Sie eine Teeplantage und fahren ein Stück weit mit der Bergeisenbahn.

Der vielfältige Kenting-Nationalpark

Der Kenting-Nationalpark liegt ganz im Süden Taiwans auf der Hengchun-Halbinsel. Das tropische Klima der südlichen Spitze begünstigt eine einzigartige Pflanzen- und Tiervielfalt. Das zieht jährlich rund 8 Millionen Besucher an und macht den Nationalpark zum meistbesuchten der Insel.

Strand im Kenting-Nationalpark

Die Möglichkeiten im Kenting-Nationalpark sind vielfältig. Weitläufige Strände laden zum Baden und Wassersport ein. Der Houbi Gang Fischerhafen lockt mit frischem Fisch hungrige Besucher an und am Kap Maobitou können Sie bizarre Felsen- und Korallenformationen entdecken.

Der Kenting-Nationalpark ist unter anderem Teil unserer achttägigen Tour Taiwan Kompakt. Weitere Ausflüge und Reisen in Taiwan finden Sie hier. Lassen Sie sich inspirieren, die immergrüne Insel ist definitiv einen Besuch wert!

Ostküste bei Taitung

Bildernachweis: Taiwan Tourism Office

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Ines Schröder

Während meiner ersten Inforeise nach Taiwan packte schließlich auch mich das Asienfieber. Taiwan hat mich mit seiner kulturellen Vielfalt, den kulinarischen Köstlichkeiten und mit seiner Gastfreundschaft sofort in den Bann gezogen. In der Zwischenzeit habe ich bereits die Tempel von Angkor in Kambodscha erkundet und die Wüstenstadt Dubai kennengelernt. Weitere Reisen auf den asiatischen Kontinent folgen sicher bald.

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