Sri Lanka – Im Land des Tees und der Wasserfälle

Sri Lanka – Im Land des Tees und der Wasserfälle

Wir schreiben das Jahr 1880. Eine enge Straße schlängelt sich, umgeben von malerischen Teebergen, einen Hang entlang in die Höhe. Dort auf circa 1.900 Metern Höhe steht jemand und betrachtet zufrieden die vor sich liegenden Teeplantagen. Diesen wundervollen Panoramablick am sogenannten Lipton`s Seat genießt nicht etwa ein Reisender, nein, es handelt sich dabei um Sir Thomas Lipton höchstpersönlich, der stolz auf sein Teeimperium blickt.

Lipton – die Marke mit der gelben Sonne im Logo – kennt wohl so gut wie jeder. Dass diese ihre Ursprünge in Sri Lanka, dem Inselstaat im Indischen Ozean nahe des Indischen Subkontinents mit circa 20,6 Millionen Einwohnern hat, wissen sicherlich nur die wenigsten. Tee aus Sri Lanka, besser bekannt als Ceylon-Tee, ist heute einer der weitverbreitetsten Schwarztees weltweit. Seinen Namen verdankt er der Tatsache, dass Sri Lanka bis 1972 Ceylon hieß. Im Jahre 1815 wurde das damalige Ceylon Teil des Britischen Empires und im Jahre 1972, nach Ende der britischen Kolonial-Herrschaft, dann von den Einwohnern in „Sri Lanka“ umbenannt, was Sanskrit ist und soviel wie „Ehrenvolle Insel“ oder auch „Glanzvolle Insel“ bedeutet. Der Tee-Export stellt heute einer der wichtigsten wirtschaftlichen Faktoren des Landes dar.

Auf dem Lipton’s Seat sind die Aromastoffe der Teeblätter besonders fein, da die hohe Lage für ein langsameres und schonenderes Wachstum sorgt, was man beim Genuss einer Tasse Tee aus diesen Teeblättern schmeckt. Dies liegt unter anderem daran, dass in der Höhe bessere Bedingungen bei Regen und Luftfeuchtigkeit gegeben sind.

Dass Sri Lanka heute als Land des Tees und nicht des Kaffees gilt, verdankt es einer Rotpilzseuche im Jahre 1870, welche die damals viel üblicheren Kaffeepflanzen ausrottete. Ein Ersatz musste her und schon importierten die britischen Kolonialherren, die damals über Ceylon herrschten, Teesträucher aus dem nahe gelegenen Indien.

Die grünen Teelandschaften kennzeichnen weite Teile der Insel-Landschaft und ein Besuch einer Teefabrik ist bei einer Reise nach Sri Lanka daher geradezu unabdinglich.
Doch die Insel besticht nicht nur durch ihre grünen Teeberge, sondern weist eine sehr vielfältige Naturlandschaft auf. Bergländer mit Regenwäldern und Wasserfällen wechseln sich hier mit tropischen Sandstränden und Teeanbaugebieten ab. Das Land wird generell in drei verschiedene geografische Zonen eingeteilt: Das Zentrale Hochland mit den berühmten Teeanbaugebieten und bis zu 2500 m hohen Bergen, das Küstengebiet mit Palmenstränden und die Tieflandebenen.

Daher ist der Inselstaat sowohl für Aktivurlauber als auch für Kulturliebhaber oder Entspannungssuchende die ideale Adresse. An den tropischen Palmenstränden ist Erholung garantiert oder aber Kite-Surfen und Tauchen möglich. Auch Wanderer finden hier bei Entdeckungstouren durch uralte Tempelstädte, der Besichtigung der 240 Meter hohen Bambarakanda-Wasserfälle oder der acht UNESCO Kultur- bzw. Naturerbestätten wie z.B. von Kandy, einem einstigen Königreich oder dem Felsen von Sigiriya ihr Glück.

Auch wenn Sri Lanka gerade einmal so groß wie Bayern ist, fasziniert das Land vor allem durch seine landschaftliche Vielfalt und im Gegensatz zu anderen belebteren, asiatischen Ländern durch seine idyllische Ruhe.

Auf Entdeckungsreise im Land des Tees

Wenn Sie selbst einmal die endlosen Weiten der Teeplantagen Sri Lankas vor Ort entdecken und abenteuerliche Ausflüge zu atemberaubenden Naturspektakeln unternehmen möchten, dann haben Sie mit unseren Reisepaketen und -bausteinen hierzu viele verschiedene Möglichkeiten.

So z.B. bei folgendem Reiseangebot:

Im Land des Tees und der Wasserfälle

Auf einer viertägigen Reise geht es hier von Colombo bis zum Lipton’s Seat, dem ehemaligen Teeimperium des Sir Thomas Lipton, von dem aus Sie auf ca. 1.900 Meter Höhe einen wundervollen Ausblick auf das Meer von Teeplantagen genießen können. Abenteuerlich geht es hier beim Aufstieg zum „Ende der Welt“, einer fast 1.000 Meter tiefen Schlucht und der Besichtigung der Baker’s Falls zu.

Den Zauber des Tees erleben Sie auch bei folgenden Angeboten:

Glanzlichter Sri Lankas

Sri Lanka: Weltkulturerbe und landschaftliche Vielfalt

Durch das zentrale Hochland an die Ostküste

Gesichter Sri Lankas

Lassen Sie sich auf unserer Homepage von den verschiedenen Reiseangeboten inspirieren. Dann können Sie vielleicht schon bald jemanden „Ayubowan“ sagen hören, die Begrüßung auf ceylonesische Art mit leichter Verbeugung des Kopfes und zusammengefalteten Händen.

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Dr. Uwe Kolwazick

Indonesien habe ich inzwischen über zwanzig mal bereist! Java, Sumatra, Sulawesi, Flores, Komodo & Rinca, Lombok & Gili Inseln, Sumba und Sumbawa waren meine Ziele. Und natürlich habe ich die Insel Bali – meine heimliche Liebe – in ihrer Veränderung erlebt. Als zuständiger Produktmanager bin ich auch gerne auf der vielseitigen Insel Sri Lanka und im Oman unterwegs. Nachhaltig beeindruckt haben mich meine Reisen in China und Tibet, Myanmar, Indochina, Australien und Marokko. Als außergewöhnliche Erlebnisse bleiben mir ein Besuch in Nordkorea und Segelfahrten durch den Komodo-Nationalpark in Erinnerung.

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