Myanmars unentdeckte Schönheiten

Landschaft bei Hpa An

Im Jahr 1997 wurde die Thai-Myanmar Friendship Bridge zwischen Mae Sot (Thailand) und Myawaddy (Myanmar) errichtet. Seit mehr als 2 Jahren können auch ausländische Touristen den Grenzübergang benutzen. Erst kürzlich wurde ein erstes Teilstück des Asian Highway AH1, eine Schnellstraße von der Grenze nach Mawlamyine, fertig gestellt.

Bisher hatten wir uns gescheut, die Region südlich von Yangon in unserem Katalog zu präsentieren. Schilderungen über unzumutbare Übernachtungsmöglichkeiten und katastrophale Straßenverhältnisse wirkten regelrecht abschreckend. Außerdem gab es immer wieder Berichte über bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen der Armee und örtlichen Rebellen. Gleichzeitig häuften sich in der jüngsten Vergangenheit begeisterte Berichte von Reisenden über den südlichen, touristisch fast unberührten Landesteil mit herausragenden Sehenswürdigkeiten und faszinierenden Landschaften im Gebirge und an den Flüssen Thanlwin und Ayeyarwaddy.

Von Bangkok in die Grenzstadt Mae Sot

Wir überlegen nun nicht mehr lange und machen uns auf in das legendäre Gebiet, das den Nobelpreisträger Rudyard Kipling zu einigen seiner schönsten Gedichte inspiriert hat. Von Bangkok kommen Eilige in einer Tagesreise bis zur Grenze. Wir haben die Zeit und wollen mit Muße reisen.

Im Sukhothai Historical Park

Unser Weg nach Myanmar führt über die ehemaligen Königsstädte Ayutthaya, Phitsanulok und Sukhothai. In drei Tagen erleben wir einen faszinierenden Mix aus Tradition und Moderne. Einmalige Tempelanlagen, exotische Märkte, die üppige tropische Natur, das fantastische Essen und die freundlichen Thais bleiben unvergessen.

Krathongs für Lichterfest Loy KrathongEin Höhepunkt ist das bunte Treiben während des Lichterfestes in Phitsanulok. Das Loy Krathong Fest gilt als eines der schönsten und imposantesten Feste Thailands und findet jedes Jahr in der Vollmondnacht des zwölften Mondmonats statt (zwischen Ende Oktober und Ende November).

Wenn es dunkel wird, werden lotusförmige kleine Flöße geschmückt mit Bananenblättern, Blumen, Kerzen und Räucherstäbchen auf die Reise geschickt, um die Flussgöttin Mae Khongkha zu ehren. Außerdem bedanken sich die Menschen am Ende der Regenzeit bei den Göttern für die eingebrachte Reisernte. Auch wir lassen ein Floß zu Wasser und schicken damit unsere Wünsche auf die Reise, auch in der Hoffnung, künftiges Unheil abzuwenden!

Wir kommen am Nachmittag wohlbehalten und voller Eindrücke in Mae Sot an. Allein schon die Fahrt durch den Ort macht deutlich, dass das ehemals verschlafene Nest in Thailands Grenzprovinz Tak auf dem Weg ist, eine prosperierende Stadt zu werden. Unser Hotel „Centara Mae Sot Hill Resort“ bietet allen Service und Komfort, um für das Abenteuer Myanmar noch einmal richtig aufzutanken.

Grenzübergang Mae Sot

Am nächsten Morgen geht es gegen 08:00 Uhr los. Die Grenze ist nur 10 Kilometer entfernt. Die Straße dorthin wird gerade vierspurig ausgebaut. Am Grenzübergang herrscht schon seit 06:00 Uhr Hochbetrieb. Der Personen- und Warenverkehr verläuft sehr einseitig. Tausende Gastarbeiter aus Myanmar zieht es nach Thailand. Sie sind vor allem auf dem Bau und in der Textilbranche tätig. Die Lastwagen aus Thailand sind übervoll beladen mit Baumaterialien und Gebrauchsgütern aller Art. Selbst hochwertiger Reis und Lebensmittel werden nach Myanmar gefahren. Die Trucks aus Myawaddy sind dagegen leer.

Durch den Karen-Staat nach Mawlamyine

Für ausländische Touristen öffnen die Schalter gegen 09:30 Uhr. Die Grenzabfertigung auf thailändischer Seite ist schnell erledigt. Nun geht es zu Fuß etwa 200 Meter über die „Freundschaftsbrücke“. Auch wenn die Morgensonne noch nicht so brennt: Weniger Gepäck ist wie immer mehr! Auf burmesischer Seite sehen wir schon unsere Reiseleiterin mit einem Schild winken. Für die Erledigung der Einreiseformalitäten müssen wir in einer Baracke Formulare ausfüllen. Ein griffbereiter Kugelschreiber ist hier sehr hilfreich. Je nach Andrang sollten Reisende eine halbe Stunde Zeit einplanen. Wir sind in gut zehn Minuten durch und atmen – wie bei jedem Grenzübertritt in Asien auf dem Landweg – erst mal tief durch.

Unterwegs nach Mawlamyine

Unser heutiges Tagesziel ist Mawlamyine. Die Straße ist neu und in Bestzustand. Wir kommen gut vorwärts durch den Karen-Staat und die Landschaft ist einfach traumhaft. Am Horizont die Dawna- und Kawkareik-Gebirgskette fahren wir vorbei an Reisfeldern, Wäldern und idyllischen Dörfern mit Stelzenhäusern. An einer Kreuzung schlägt uns der Fahrer eine Abkürzung zum Zielort vor. Wir haben nichts dagegen, für die nächsten 40 Kilometer brauchen wir dann allerdings rund zwei Stunden. Eine Holperpiste eben, wie es – trotz großer Fortschritte in den vergangenen Jahren – noch viele im Lande gibt. Selbst die Traumlandschaft am Wege schafft es nicht, die Rückenschmerzen vollkommen vergessen zu machen. Zeit haben wir trotzdem gespart als wir in Mawlamyine ankommen.

Riesige Buddhas und goldene Pagoden

Kyaikthalan Pagode in Mawlamyine

Die ehemalige Hauptstadt (Moulmein) des britischen Birma liegt an der Mündung des 2.980 km langen Thanlwin-Flusses (oft auch Salween oder Saluen). Von der mit vielen Stupas bedeckten Hügelkette hat man einen fantastischen Blick auf die kleine, bezaubernde Stadt und den Fluss bis hinab zum Meer. Zeit für einen ersten Spaziergang! In Pastelltönen gestrichene Holzhäuser prägen das Stadtbild und machen es einzigartig.

Wir besichtigen einige noch gut erhaltene Kirchen und erfahren von einem sehr engagierten Geistlichen, dass hier in der „First Baptist Church“ Adoniram Judson predigte, der die Bibel in Myanma übersetzt hat.

Wir haben noch den ganzen kommenden Tag, um die Schönheiten in und um Mawlamyine zu erkunden. Wie überall ist am Morgen der örtliche Markt unser Ziel. Uns fasziniert besonders der Fischmarkt mit seinem reichhaltigen und exotischen Angebot.

Mit dem Auto geht es danach ca. 20 km südlich in Richtung Mudon. Unser Ziel ist der mit über 180 Metern Länge größte liegende Buddha der Welt. Die Statue ist begehbar und wie ein Museum eingerichtet. Genau gegenüber hatte man begonnen, einen zweiten, noch größeren liegenden Buddha zu errichten. Mittlerweile sind die Arbeiten aber eingestellt. Aber auch der Anblick des „unvollendeten Buddha“ ist gewaltig.

Liegender Buddha bei Mudon

Am Nachmittag besichtigen wir zunächst das Seindon Mibaya Teakholz-Kloster, welches durch seine filigranen Holzarbeiten und Ornamente besticht. Zum Abschluss des Tages laufen wir gleich daneben die Treppen zur Kyaikthalan Pagode hinauf. Abgesehen von der goldenen Pracht der Pagode selbst bietet sich von oben ein grandioser Blick auf die Stadt sowie die umliegenden Wasserwege und Karstberge. Wir genießen das Licht der untergehenden Sonne und die friedvolle Atmosphäre am Abend.

Abendstimmung am Thanlwin in Mawlamyine

Unterwegs im Kayin-Staat

Unser Bootsführer besorgt KokosnüsseUnser nächstes Ziel ist Hpa An, die Hauptstadt des Kayin-Staates. Mit dem Boot brauchen wir von Mawlamyine aus ca. 6 Stunden. Wir unterqueren zunächst die mit 3 Kilometern längste Straßen- und Eisenbahnbrücke Myanmars. Kurz darauf besichtigen wir auf der „Shampoo-Insel“ ein buddhistisches Meditationszentrum.

Unser Bootsführer versorgt uns gegen Mittag mit Kokosnüssen, die er in Windeseile selbst vom Baum holt. Beeindruckend! Er bekommt das höchste Trinkgeld auf der gesamten Tour.

Unser zweiter Landgang führt uns ins Dorf Kawhnat, immer noch ein Geheimtipp für alle Reisenden, die den Süden Myanmar’s besuchen. Wir sind begeistert vom Tempel des Dorfes. Antike Kunstschätze als Dekoration machen die Anlage in einem tropischen Garten einzigartig.

Tempelanlage im Dorf Kawhnat

Die Stadt Hpa An, deren Namensbestandteil „Hpa“ Frosch bedeutet, lassen wir schnell hinter uns auf der Suche nach unserem Hotel. Das liegt außerhalb der Stadt, ist neu, und unsere Begleiter waren selbst noch nicht dort. Nach einer einstündigen Irrfahrt erhalten wir den entscheidenden Tipp: Am Fuße des markanten Doppelfelsens Zwekabin (600 Meter hoch) soll ein Hotel neu eröffnet worden sein.

Schon in der Lobby sind wir total begeistert von der „Hpa An Lodge“. Unter französischer Leitung ist eingebettet in eine Traumlandschaft ein Spitzenhotel zum Wohlfühlen entstanden. Einzeln stehende Bungalows, ein Pool sowie ein sehr gutes Restaurant laden zum Verweilen ein. Mit dem nötigen Kleingeld kann man es in diesem Paradies auch länger aushalten. Wir sind froh, dass wir uns für 2 Nächte entschieden haben und nicht wie die meisten Gäste nur eine Nacht gebucht haben.

Hpa An Lodge

Wir können am nächsten Tag also ganz entspannt zwischen Karstbergen und Reisfeldern auf „Höhlen-Tour“ gehen. Namen sind Schall und Rauch, aber wir merken uns die Kawgun-Höhle, wo uns besonders die mehr als 10.000 kleinen Lehm-Buddhafiguren an den Wänden beeindrucken. Unsere Lieblingshöhle aber ist im Innenraum groß wie ein Stadion und wir brauchen etwa 15 Minuten zum Hindurchgehen. Der Clou der Saddan-Höhle ist ihr Hinterausgang. Von dort geht es per Boot und per pedes wieder zum Ausgangspunkt.

Mit dem Boot fahren wir über einen See und durch ein Höhlentor zu einem Kanal, der zur Bewässerung der Reisfelder angelegt wurde. Wir nehmen uns Zeit, um Wasservögel zu beobachten und in Ruhe zu fotografieren. Als Hintergrund in der Ferne ist immer der Zwekabin-Felsen zu sehen. Den Sonnenuntergang erleben wir auf der „Weinkelch-Pagode“, dem Postkarten-Motiv der Region schlechthin. Die Pagode thront auf einem turmartigen Nadelfelsen, umgeben von einem künstlichen See.

Weinkelchpagode bei Hpa An

Per LKW hinauf zum „Goldenen Felsen“

Am nächsten Tag erreichen wir nach etwa 2,5 Stunden das Städtchen Kyaikhtiyo am Fuße des „Goldenen Felsens“, der zu den wichtigsten Wallfahrtsorten Myanmars gehört. Wir fahren sofort zum „Kinpun Camp“. Auf der Ladefläche eines LKW geht es ca. 45 Minuten steil bergauf zum Basislager am Hotel „Golden Rock“. Von hier aus musste man früher als ausländischer Tourist zum „Mountain Top Hotel“ noch einmal ca. 45 Minuten hochlaufen. Nach einem kurzen Stopp geht heute die wilde Fahrt etwa 10 Minuten weiter, und wir steigen unweit des Pilgerziels aus. So machen es Hunderte bzw. an manchen Tagen Tausende von Besuchern. Wir haben heute einen Feiertag erwischt und schieben uns in einem Menschenmeer die letzten Meter bergauf.

Auffahrt zum Goldenen Felsen

In der Nachmittagssonne besichtigen wir den „Goldenen Felsen“, der aussieht, als würde er jeden Moment in den Abgrund stürzen. Viele Pilger richten sich für die Nacht im Freien ein. Sie singen, zünden Kerzen an und meditieren bis weit nach Mitternacht.

Goldener Felsen Kyaikhtiyo

Zum Sonnenaufgang schauen wir noch mal bei den Pilgern vorbei. Allmählich formiert sich der Menschenstrom nun wieder bergabwärts. An den LKW herrscht Hochbetrieb, alle Sänften sind ausgebucht, der Pilgerpfad ist übervoll. Wir kommen unbeschadet zum Basislager und treffen unseren Fahrer.

Auf dem Weg nach Yangon halten wir in Bago. Die Spitze der Shwemawdaw Pagode ist mit 114 Metern höher als die der Shwedagon Pagode. Zum Abschluss besuchen wir noch die Shwethalyaung Pagode. Der über 1.000 Jahre alte liegende Buddha gilt als der schönste in Myanmar.

Am frühen Nachmittag kommen wir an den Stadtrand von Yangon. Die deutlichsten Zeichen der Veränderung sind der dichte Verkehr und die vielen Baustellen. Bis in die Stadtmitte brauchen wir mehr als eine Stunde. Schon jetzt sehnen wir uns nach der Stille des Südens und sind froh, diese Region bereist zu haben.

Unterwegs im legendären Arakan-Reich

Unser nächstes Ziel ist der Nord-Westen Myanmars. Mrauk U, die letzte Hauptstadt des Königreiches, liegt unweit der Grenze zu Bangladesch. Hier residierten einst die Könige des mächtigen Arakan. In der Blütezeit des Reiches lebten mehr als 100.000 Menschen in der Stadt. Viele imposante Steintempel lassen noch heute den Reichtum und die alte Pracht erahnen.

Wir haben uns für den bequemen Flug von Yangon nach Sittwe entschieden. Für die strapaziöse Anreise auf dem Landweg (mindestens 2 Tage von Bagan) bekommt man als „normaler Tourist“ keine Genehmigung. Nicht nur das 3.000 Meter hohe Arakan-Gebirge und unbefestigte Wege, sondern auch ethnische Konflikte stehen dem im Wege.

Sittwe ist heute die Hauptstadt der Verwaltungseinheit Rakhine. Ehemals ein wichtiger Handelsposten auf dem Weg zum indischen Subkontinent, ist die Stadt heute eine Durchgangsstation, in der man nicht unbedingt übernachten muss. Eine Pagode mit sitzendem Buddha, die Moschee und der Uhrenturm aus dem 18. Jahrhundert können besichtigt werden. Einmal mehr ist der Fischmarkt am spannendsten für uns.

Den Kaladan flussaufwärts nach Mrauk U

Spätestens gegen Mittag sollte man auf dem einfachen Flussboot sein, denn für die Fahrt auf dem mächtigen Kaladan braucht man ca. 6 Stunden. Wir sind spät dran und kommen erst im Dunkeln in Mrauk U an. Da die Rückfahrt aber auf jeden Fall sehr früh starten wird, verpasst man nichts vom stimmungsvollen Leben am und auf dem Fluss. Immer wieder tauchen kleine Siedlungen auf, Pagoden inmitten fruchtbarer Reisfelder, grasende Wasserbüffel, Fischerboote und überladene Bambusflöße.

Auf dem Weg nach Mrauk U

Unser Hotel „Shwe Thazin“ ist zweckmäßig. Strom ist durchgehend vorhanden. Es gibt alles, was man für einen kurzen Aufenthalt braucht. Im Restaurant des Hotels kann man sehr gut essen. Der angebotene Wein aus dem Shan-Staat schmeckte über Erwarten gut. Wer Wein nicht mag, greift zu „Grand Royal“, dem besten Whiskey von Myanmar. Auch in der Stadt gibt es nette, kleine Restaurants. Mit dem „Princess“ verfügt Mrauk U sogar über ein Luxushotel mit eigenem Flussboot – zumindest was den Preis anbelangt.

Das Tempelfeld von Mrauk U ist wirklich einzigartig. Unsere Erwartungen werden weit übertroffen. Anders als in Bagan leben und arbeiten die Menschen hier direkt neben den Pagoden. Man kann den Bauern bei der Feldarbeit zuschauen, das Leben auf den Gehöften beobachten oder Mönchen bei der Meditation begegnen. Die Ursprünglichkeit des Lebens hat sich bis heute erhalten.

Mrauk U Morgenmarkt

Koe Thaung Tempel Mrauk U

Den besten Gesamtüberblick über die Haupttempel hat man bei Sonnenaufgang oder -untergang auf einem der umliegenden Hügel. Die Architektur der Tempel ist komplett anders als in Bagan – irgendwie wuchtiger, teilweise festungsähnlich, einzigartig eben. In den größeren Anlagen gibt es überall lange Tempelkorridore, die mit Tausenden Buddhafiguren und Fabelwesen geschmückt sind.

Koe Thaung Tempel Mrauk U

Sonnenuntergang in Mrauk U

Der gestohlene Buddha

Die Ursprünge der Rakhine-Kultur liegen im Gebiet von Vesali, etwa 25 Kilometer von Mrauk U entfernt. Heute sind hier vor allem die Archäologen mit Ausgrabungen beschäftigt. Die Hauptsehenswürdigkeit – die Mahamuni-Pagode – steht in Dhanyawady. Dort befand sich der berühmte Mahamuni-Buddha, das wichtigste Heiligtum des Königreiches. Immer wieder hören wir von unserem Reiseleiter die Geschichte über den Raub der Statue durch die Burmesen im Jahre 1785. Heute ist der Mahamuni-Buddha die spirituelle und touristische Attraktion in Mandalay. Für die Menschen in Mrauk U ist der Diebstahl bis heute ein großes Ärgernis!

Kind in einem Chin Dorf

Wir haben auch einen Tag für den Besuch von zwei Chin-Dörfern eingeplant. Eine gute Entscheidung, obwohl wir insgesamt 6 Stunden im Auto und Boot für die An- und Abreise benötigen. Dafür wurden wir durch eine grandiose Landschaft am Fluss sowie sehr interessante Einblicke in das dörfliche Alltagsleben entschädigt. Langnasen waren vor gar nicht so langer Zeit in den Dörfern unbekannt. Früher wurden Konflikte noch mit Speeren ausgetragen. Frauen ließen sich Spinnennetze ins Gesicht tätowieren. Die Tradition der Gesichtstätowierung sieht man heute ausschließlich noch bei älteren Chin-Angehörigen.

Chin Frau mit Spinnennetztätowierung

Eine Reise nach Rakhine ist kein Geheimtipp mehr. Aber für alle Globetrotter, die das Besondere suchen, hat das versunkene Königreich viel Authentisches und Einmaliges zu bieten. In diesem Sinne – Go Asia, Go Myanmar, Go Rakhine!

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Dr. Bernd Jordan

Für EAT erkunde ich am liebsten neue Reiseziele. In jüngster Zeit haben mich besonders die wilde Gebirgslandschaft im Norden von Laos, in Myanmar das Tempelfeld von Mrauk U und die Region südlich von Yangon beeindruckt. Großes Potenzial für alle Entdecker haben die Regionen Mondulkiri und Rattanakiri in Kambodscha. Wer von Phnom Penh nach Angkor will, sollte unbedingt den Landweg über Battambang wählen und von dort mit dem Boot über den Tonle Sap schippern. Hier findet man zwischen zwei touristischen Hotspots noch das ursprüngliche Asien und seine liebenswerten Menschen.

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