Dubai: Wüstenstadt der Superlative

Dubau

In einer der größten Shopping Malls der Welt einkaufen gehen, in der 49. Etage eines Wolkenkratzers speisen und in einer Skihalle mitten in der Wüste Snowboard fahren? In Dubai werden alle Rekorde gebrochen, ganz nach dem Motto „nichts ist unmöglich“.

Voller Erwartungen flogen wir in nur 6 Stunden von Deutschland nach Dubai. Nach der Ankunft am Abend fuhren wir auf der sechsspurigen Skeikh Zayed Road zum höchsten Hotelgebäude des Emirats, dem „JW Marriott Marquis Hotel“. Trotz der gigantischen Höhe von 355 Metern ist das Hotel nicht einmal halb so hoch wie der „Burj Khalifa“, der mit 828 Metern derzeit das höchste Gebäude der Welt ist. Aus der Skyline von Dubai sticht das 5-Sterne-Hotel trotzdem heraus, denn die beiden parallel gebauten Türme mit ihren insgesamt 72 Etagen fallen sofort ins Auge.

Dubai Skyline

Blick vom Burj Khalifa

Beim Programm unserer 5-tägigen Reise stand der Besuch des „Burj Khalifa“ natürlich ganz oben auf der Wunschliste. Die Aussichtsplattform in der 124. Etage erreicht man mit einem High-Speed-Lift, der innerhalb von einer Sekunde 10 Meter zurücklegt. Ich empfehle alle Lesern, die Eintrittskarte vorab in Deutschland zu buchen, um lange Warteschlangen zu vermeiden.

Wasserspiele

Vor dem „Burj Khalifa“ befindet sich das weltgrößte choreographierte System von Wasserspielen. Die beleuchteten Strahlen bewegen sich zum Takt der Musik und sind vor allem am Abend sehr schön anzuschauen. Anschließend besuchten wir die Dubai Mall. Mit einer Fläche von 1 Million Quadratmetern und 1.200 Geschäften ist sie die größte Shopping Mall der Welt. Beeindruckend ist auch ihr 50 Meter langes Aquarium, in dem man Haie, Stachelrochen und andere Meerestiere beobachten kann.

Ein weiteres Highlight unserer Reise ist die von Menschenhand erschaffene „Palme“ – The Palm Jumeirah. Wir bewunderten das Luxushotel „Atlantis“ und legten einen Fotostopp am Hotel „Burj Al Arab“ ein, das für seine unverwechselbare Silhouette in Form eines Segels bekannt ist.

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Für mich war es anfangs unvorstellbar, dass Dubai noch vor 200 Jahren ein Fischerdorf mit rund 1.000 Einwohnern war. Seitdem hat sich wahrlich viel verändert und der Gegensatz zu heute könnte kaum größer sein.

Trotz allen Fortschritts ist der typisch arabische Charme in Dubai auch heute noch spürbar. Am „Creek“ – einem natürlichen Meeresarm, der heute noch als Hafen für die Dhaus (traditionelle arabische Segler) genutzt wird – spielt sich das traditionelle Leben Dubais ab.

Wassertaxi Abra auf Creek

Der Creek teilt Dubai in die Bezirke Bur Dubai und Deira. Die traditionellen Wassertaxis „Abra“ verkehren zwischen den beiden Stadtteilen und bringen sowohl die Einheimischen als auch die Touristen für wenig Geld zum gegenüberliegenden Ufer.

Nur wenige Meter vom Ufer entfernt, befindet sich der Gewürzmarkt mit seinen bunten Farben und berauschenden Düften nach Vanille, Zimt und vielem mehr. Auf dem Gold Souk ist tatsächlich alles Gold was glänzt! In über 300 kleinen Juweliergeschäften bieten Händler ihre goldene Ware an. Ein Besuch des „Heritage Village“ ist ebenfalls empfehlenswert. Im Original nachgebaute Steinhäuser, Beduinenzelte und Gewürzläden sind hier zu sehen.

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In Dubai kommt man problemlos von A nach B, denn die im Herbst 2009 eröffnete Metro macht das Überwinden selbst weiter Strecken zum Kinderspiel. Viele Sehenswürdigkeiten, wie z.B. der Burj Khalifa oder die Mall of the Emirates liegen direkt an der Strecke. Auch der Flughafen Dubai ist an das 75 Kilometer lange Metro-Netz angebunden. Die Züge in Dubai sind fahrerlos unterwegs. Fahrgäste können am „Fahrerfenster“ den Blick genießen, den sonst nur der Fahrer hätte. Es gibt sogar ein extra Abteil nur für Frauen und Kinder.

Dubai ist nicht nur als Stopover einen Besuch wert. Es lohnt sich durchaus, mehrere Tage in der Wüstenstadt zu verbringen und sowohl das neue Dubai mit Wolkenkratzern und luxuriösen Hotels, als auch das alte Dubai mit seinen traditionellen Märkten und arabischem Flair zu entdecken.

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Ines Schröder

Während meiner ersten Inforeise nach Taiwan packte schließlich auch mich das Asienfieber. Taiwan hat mich mit seiner kulturellen Vielfalt, den kulinarischen Köstlichkeiten und mit seiner Gastfreundschaft sofort in den Bann gezogen. In der Zwischenzeit habe ich bereits die Tempel von Angkor in Kambodscha erkundet und die Wüstenstadt Dubai kennengelernt. Weitere Reisen auf den asiatischen Kontinent folgen sicher bald.

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